Das Tabuthema Gehalt in Unternehmen soll fallen: Die Bundesregierung hat sich auf einen Gesetzentwurf geeinigt, der Lohnunterschiede von Frauen und Männern bei gleicher Arbeit ausgleichen soll. Fast ein Jahr hatten Union und SPD über den Entwurf gestritten.

http://www.heute.de/koalition-einigt-sich-auf-lohngleichheitsgesetz-46290582.html

 

karin-luttmannGekürzte Version des Motivationsschreibens an die Dresdner SPD:

Liebe Genossen und liebe Genossinnen,

nächstes Jahr steht viel auf dem Spiel - und zugleich ist ein Bundestagswahlkampf immer eine große Chance. Eine Chance, Menschen neu oder erneut politisch zu interessieren und zu mobilisieren. Ich möchte 2017 gemeinsam mit Euch in Dresden mehr Menschen gewinnen, die uns wählen, unterstützen und im besten Fall Mitglied werden. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben ein attraktives Angebot: Wir engagieren uns für ein offenes und sozial gerechtes Land mit starkem Zusammenhalt. Wir organisieren Solidarität, wir suchen gemeinsam passende Lösungen, ganz konkret. Zeigen wir stolz, wie wichtig und spannend politisches Engagement ist! Gerade jetzt.

In Dresden bin ich fest verwurzelt, nicht zuletzt durch mein in einer Baugruppe geschaffenes Mehrgenerationen-Wohnprojekt. Ich fühle mich als Weltbürgerin und Europäerin und bin zugleich entschiedene, leidenschaftliche Dresdnerin. Das motiviert mich, gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit in unserer Stadt einzutreten. Gerade jetzt.

Ich habe schon viele verschiedene Wahlkämpfe ehrenamtlich mitgetragen: Erfolgreiche, mit absoluten Mehrheiten 1998 in Niedersachsen und 2006 in Rheinland-Pfalz und bittere Niederlagen in den letzten acht Jahren, wo ich mit der Dresdner SPD immer wieder Wahlkampf, auf allen Ebenen, bestritten habe. Ich mache gern Wahlkampf und nächstes Jahr, gerade in Dresden, wird es nötiger denn je sein, um jede einzelne Stimme persönlich zu werben! Gerade jetzt.

Mein berufliches und politisch zentrales Thema Geschlechtergerechtigkeit spricht alle Menschen persönlich an. Die konkreten Beispiele dazu eröffnen auch den Blick auf weitere Beschränkungen von Teilhabe und Demokratie. Eine inklusive Gesellschaft ist für alle Menschen durchlässiger und fairer. Alles, was Menschen einschränkt oder behindert, zu diskutieren und wo nötig mit Macht zu verändern, ist Aufgabe von Politik. Gerade jetzt.

Das Vertrauen, dass Politik das Leben der Menschen verbessern will und kann, ist nicht mehr selbstverständlich. Darum sollten wir auf Augenhöhe ins Gespräch gehen und demokratisches Miteinander vorleben durch die Art und Weise, wie wir Wahlkampf machen. Gerade jetzt.

Meldet Euch auch gerne persönlich bei mir, per E-Mail: Karin.Luttmann@email.de oder telefonisch unter 0176-21995536.

Mit solidarischen Grüßen,

Eure Karin

SPD Prohlis nominiert Karin Luttmann als Bundestagskandidatin für Wahlkreis Dresden I

Am 24. Oktober trafen sich die Prohliser Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, um eine Bundestagskandidatin oder einen Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Dresden I (159) zu nominieren. Es stellten sich Karin Luttman und Christian Avenarius zur Wahl. Durchsetzen konnte sich nach gut zweistündiger inhaltlicher Diskussion zu vielen bundespolitischen Themen die 36-Jährige Erwachsenenbilderin Karin Luttmann. Das letzte Wort über die Wahlkreiskandidatur der SPD hat eine Versammlung am 21. Januar 2017. Dann entscheiden auf einer Vollversammlung alle im Wahlkreis lebenden Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten darüber, wer für die SPD im Dresdner Süden antritt.

link

https://www.tu-chemnitz.de/uk/pressestelle/aktuell/1/7586

Offener Brief unseres ASF Vorstandsmitglieds Laura Lisa Stellbrink:

Wir sind der Teil, mit weniger Anteil

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Strohmeier,

Ich bin sprachlos! Die Besetzung Ihres Rektorats kann uns Frauen nur traurig stimmen. Sie haben sich eine schöne Herrenrunde zusammengestellt und an uns Frauen wohl keinen Gedanken verschwendet?! Es gibt zwei offene Fragen: Haben alle Professorinnen, die sie ja sicherlich verantwortungsbewusst angefragt haben, abgesagt? Oder soll Ihre Auswahl zeigen, dass keine kompetenten Frauen an der TU Chemnitz arbeiten, die für Rektoratsfunktionen qualifiziert wären? Die Besetzung Ihres Rektorats ist sichtbarer Ausdruck der Marginalisierung von Frauen im universitären Raum.

...weiterlesen "Neue Universitätsleitung der TU Chemnitz wieder ohne Frauen"

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt der SPD Sachsen

Die AG Migration und Vielfalt der SPD Sachsen begrüßt jede Diskussion über die Benachteiligung von Frauen in unserer Gesellschaft. Die Emanzipation der Geschlechter ist keinesfalls abgeschlossen und der Diskurs über ihre Fortführung ist wichtig und zeitgemäß. Mit Bezug auf die Debatte über ein Verbot der Vollverschleierung betonen wir in diesem Sinne ausdrücklich, dass wir Niqab und Burka für unüberwindbare Hindernisse an der Teilnahme am gesellschaftlichen und politischen Leben halten.

Gleichzeitig sprechen wir uns aber aus folgenden Gründen gegen ein Verbot der Ganzkörperverschleierung aus:

1. Die Anzahl der Niqab tragenden Frauen liegt in Deutschland bei maximal 0,005% der Bevölkerung und 0,1% der muslimischen Frauen. Die Anzahl der Burka-Trägerinnen ist unbekannt, liegt aber wahrscheinlich bei null. Im Moment gibt es wichtigere politische Aufgaben als sich mit der Bekleidung einer derart kleinen Minderheit auseinanderzusetzen. ...weiterlesen "Nein zum Verbot der Ganzkörperverschleierung"