SPD Prohlis nominiert Karin Luttmann als Bundestagskandidatin für Wahlkreis Dresden I

Am 24. Oktober trafen sich die Prohliser Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, um eine Bundestagskandidatin oder einen Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Dresden I (159) zu nominieren. Es stellten sich Karin Luttman und Christian Avenarius zur Wahl. Durchsetzen konnte sich nach gut zweistündiger inhaltlicher Diskussion zu vielen bundespolitischen Themen die 36-Jährige Erwachsenenbilderin Karin Luttmann. Das letzte Wort über die Wahlkreiskandidatur der SPD hat eine Versammlung am 21. Januar 2017. Dann entscheiden auf einer Vollversammlung alle im Wahlkreis lebenden Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten darüber, wer für die SPD im Dresdner Süden antritt.

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https://www.tu-chemnitz.de/uk/pressestelle/aktuell/1/7586

Offener Brief unseres ASF Vorstandsmitglieds Laura Lisa Stellbrink:

Wir sind der Teil, mit weniger Anteil

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Strohmeier,

Ich bin sprachlos! Die Besetzung Ihres Rektorats kann uns Frauen nur traurig stimmen. Sie haben sich eine schöne Herrenrunde zusammengestellt und an uns Frauen wohl keinen Gedanken verschwendet?! Es gibt zwei offene Fragen: Haben alle Professorinnen, die sie ja sicherlich verantwortungsbewusst angefragt haben, abgesagt? Oder soll Ihre Auswahl zeigen, dass keine kompetenten Frauen an der TU Chemnitz arbeiten, die für Rektoratsfunktionen qualifiziert wären? Die Besetzung Ihres Rektorats ist sichtbarer Ausdruck der Marginalisierung von Frauen im universitären Raum.

...weiterlesen "Neue Universitätsleitung der TU Chemnitz wieder ohne Frauen"

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt der SPD Sachsen

Die AG Migration und Vielfalt der SPD Sachsen begrüßt jede Diskussion über die Benachteiligung von Frauen in unserer Gesellschaft. Die Emanzipation der Geschlechter ist keinesfalls abgeschlossen und der Diskurs über ihre Fortführung ist wichtig und zeitgemäß. Mit Bezug auf die Debatte über ein Verbot der Vollverschleierung betonen wir in diesem Sinne ausdrücklich, dass wir Niqab und Burka für unüberwindbare Hindernisse an der Teilnahme am gesellschaftlichen und politischen Leben halten.

Gleichzeitig sprechen wir uns aber aus folgenden Gründen gegen ein Verbot der Ganzkörperverschleierung aus:

1. Die Anzahl der Niqab tragenden Frauen liegt in Deutschland bei maximal 0,005% der Bevölkerung und 0,1% der muslimischen Frauen. Die Anzahl der Burka-Trägerinnen ist unbekannt, liegt aber wahrscheinlich bei null. Im Moment gibt es wichtigere politische Aufgaben als sich mit der Bekleidung einer derart kleinen Minderheit auseinanderzusetzen. ...weiterlesen "Nein zum Verbot der Ganzkörperverschleierung"